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Sabra Mädchen

Nickel Creek

Einsam das Leben, das ich einst führte,
Seltsam die Pfade, die wir beschritten,
Führten mich zu Dir, seltsam aber wahr,
Sabra Mädchen, meine Sicht benebelt.

Regentag, das erste Mal als wir uns sahen,
Tief das Gespräch, ewig meine Schuld.
Es schien nicht falsch, ein Trauerlied zu singen,
Sabra Mädchen, bald bist Du entschwunden.

Früh der Morgen, und traurig der Abschied,
Mit einem Wink Deiner Hand und Lächeln in den Augen.
So spät wir uns trafen, umso früher wir uns trennten,
Sabra Mädchen, nach Hause muß sie.

Rosa die Linien Deiner Handschrift,
Zwischen ihnen lesend, um miszuverstehen:
Ich begang den Fehler, vor dem Du mich warntest...
(. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .)

Ja, Deine Briefe lesend, so wuchs die Überzeugung,
Ich hielt es für eine Chance: Ich wußte ich mußte gehen.
Es ist hart zu glauben, ich konnte so naïv sein,
Sabra Mädchen, geschmeichelt, aber getäuscht.

Gerade sagtest Du mir noch, Freundschaft sei Alles.
Ich muß nun das Loch in meiner Panzerung stopfen:
Illusionen und Träume wie immer scheint's,
Sabra Mädchen, sie waren mein Niedergang.

Einsam das Leben, und entsetzlich die Aussicht,
Geschlossen ist die Straße, die zu Dir führt;
Weil wir nichts besseres sein können, als Freunde sind wir einig,
Sabra Mädchen, Zeit wird mich heilen.

Sabra Girl

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